Festool TKS 80 EBS Istruzioni per l'uso

Marca
Festool
Modello
TKS 80 EBS
Tipo
Istruzioni per l'uso
de Originalbetriebsanleitung - Tischkreissäge 7
en Original Instructions – Bench-mounted circular saw 25
fr Notice d'utilisation d'origine - scie stationnaire 42
es Manual de instrucciones original - sierra circular estacionaria 61
it Istruzioni per l'uso originali - sega circolare da banco 80
nl Originele gebruiksaanwijzing - tafelcirkelzaag 98
sv Originalbruksanvisning – bordscirkelsåg 116
fi Alkuperäiset käyttöohjeet - pöytäsaha 132
da Original brugsanvisning – bordrundsav 149
nb Original bruksanvisning - bordsirkelsag 166
pt Manual de instruções original - Serra circular de bancada 183
ru
Перевод Оригинального руководства по эксплуатации — Монтажная
дисковая пила
202
cs Originální návod k obsluze – stolní okružní pila 221
pl Oryginalna instrukcja obsługi - Stolikowa pilarka tarczowa 238
TKS 80 EBS
Festool GmbH
Wertstraße 20
D-73240 Wendlingen
+49 (0)7024/804-0
www.festool.com
721255_E / 2020-10-06
6
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5
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1-
1-
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/ FESTOOL International
http://Festool.com/QuickGuide-TKS80
722010_A
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/ FESTOOL International
http://Festool.com/QuickGuide-TKS80
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/ FESTOOL International
http://Festool.com/QuickGuide-TKS80
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6-146-15
/ FESTOOL International
http://Festool.com/QuickGuide-TKS80
Tischkreissäge
Bench-mounted
circular saw
Scie stationnaire
Seriennummer *
Serial number *
N° de série *
(T-Nr.)
TKS 80 EBS
10179651, 10179652,
10163010, 10427818
de
EU-Konformitätserklärung. Wir erklären
in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt
allen einschlägigen Bestimmungen der folgenden
Richtlinien einschließlich ihrer Änderungen ent-
spricht und mit den folgenden Normen überein-
stimmt:
en
EU Declaration of Conformity. We declare
under our sole responsibility that this product is in
conformity with all relevant provisions of the fol-
lowing directives including their amendments and
complies with the following standards:
fr
Déclaration de conformité de l‘UE. Nous
déclarons sous notre propre responsabilité que ce
produit est conforme aux normes ou documents de
normalisation suivants:
es
Declaración UE de conformidad. Declaramos
bajo nuestra exclusiva responsabilidad que este
producto corresponde a las siguientes normas o
documentos normalizados:
it
Dichiarazione di conformità UE. Dichiariamo
sotto la nostra esclusiva responsabilità che il pre-
sente prodotto e conforme alle norme e ai docu-
menti normativi seguenti:
nl
EU-conformiteitsverklaring. Wij verklaren op
eigen verantwoordelijkheid dat dit produkt voldoet
aan de volgende normen of normatieve documen-
ten:
sv
EU-försäkran om överensstämmelse. Vi
förklarar i eget ansvar, att denna produkt stäm-
mer överens med följande normer och normativa
dokument:
EU-vaatimustenmukaisuusvakuutus. Va-
kuutamme yksinvastuullisina, etta tuote on seu-
raavien standardien ja normatiivisten ohjeiden
mukainen:
da
EU-overensstemmelseserklæring. Vi erklæ-
rer at have alene ansvaret for, at dette produkt er i
overensstemmelse med de følgende normer eller
normative dokumenter:
nb
EU-samsvarserklæring. Vi erklærer på eget
ansvar at dette produktet er i overensstemmelse
med følgende normer eller normative dokumenter:
pt
Declaração de conformidade UE. Declara-
mos, sob a nossa exclusiva responsabilidade, que
este produto corresponde às normas ou aos docu-
mentos normativos citados a seguir:
ru
Декларация о соответствии ЕС. Мы
заявляем с исключительной ответственностью,
что данный продукт соответствует следующим
нормам или нормативным документам:
cs
Prohlášení oshodě EU. Prohlašujeme s vešk-
erou odpovědnosti, že tento vyrobek je ve shodě s
nasledujicimi normami nebo normativnimi doku-
menty:
pl
Deklaracja zgodności UE. Niniejszym oświad-
czamy na własną odpowiedzialność, że produkt ten
spełnia następujące normy lub dokumenty norma-
tywne:
________________________________________
2006/42/EG, 2014/30/EU, 2011/65/EU
EN 62841-1: 2015 + AC:2015
EN 62841-3-1:2015 + AC:2015 + A11:2017
EN 55014-1:2017
EN 55014-2:2015
EN 61000-3-2:2014
EN 61000-3-3:2013
EN 50581:2012
________________________________________
Festool GmbH
Wertstr. 20, D-73240 Wendlingen
GERMANY
Wendlingen, 2020-07-15
Markus Stark
Head of Product Development
Ralf Brandt
Head of Product Conformity
* im definierten Seriennummer-Bereich (S-Nr.) von 40000000 -
49999999
in the specified serial number range (S-Nr.) from 40000000 -
49999999
dans la plage de numéro de série (S-Nr.) de 40000000 -
49999999
722400_B
Inhaltsverzeichnis
1 Symbole.......................................................7
2 Sicherheitshinweise....................................7
3 Bestimmungsgemäße Verwendung......... 12
4 Technische Daten......................................12
5 Geräteelemente........................................ 13
6 Aufbau/Inbetriebnahme............................13
7 Transport...................................................14
8 SawStop-Technologie............................... 15
9 Weitere Einstellungen / Funktionen.........17
10 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug..........22
11 Aufbewahrung........................................... 23
12 Wartung und Pflege.................................. 24
13 Zubehör..................................................... 24
14 Umwelt...................................................... 24
1 Symbole
Warnung vor allgemeiner Gefahr
Warnung vor Stromschlag
Betriebsanleitung, Sicherheitshinweise
lesen!
Gehörschutz tragen!
Atemschutz tragen!
Schutzhandschuhe tragen!
Schutzbrille tragen!
Aufkleber nicht entfernen!
Drehrichtung der Säge und des Säge
blatts
Holz
HPL/TRESPA
®
Laminat, Mineralwerkstoffe
"$3:-
Aluminium, Kunststoff
Einstellungsmarkierung Winkelrastan
schlag in Zubehörgarage
Griffbereich
Postionsmarkierung für Kunstoffhalte
rungen des Schiebetisches
SawStop-Technologie
Ø 2
54 mm
Sägeblattdurchmesser
>2.2 mm
<
1.8 mm
Schnittbreite und Stammblattdicke
3mm
SawStop
Beim Sägen von Schnittbreiten ≤ 3 mm
löst die SawStop-Technologie aus oder
die TKS 80 EBS startet nicht.
Sägeblatt und Patrone dürfen sich
nicht berühren!
Elektronik mit regelbarer, konstanter
Drehzahl und Temperaturüberwa
chung
STOP
Elektrodynamische Auslaufbremse
CE-Kennzeichnung: Bestätigt die Kon
formität des Elektrowerkzeugs mit den
Richtlinien der Europäischen Gemein
schaft.
Nicht in den Hausmüll geben.
Tipp, Hinweis
Handlungsanweisung
2 Sicherheitshinweise
2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise für
Elektrowerkzeuge
WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheits
hinweise und Anweisungen. Versäumnis
se bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise
und Anweisungen können elektrischen Schlag,
Brand und/oder schwere Verletzungen verursa
chen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und
Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in den Sicherheitshinweisen verwendete
Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf
netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzlei
tung) oder auf akkubetriebene Elektro
werkzeuge (ohne Netzleitung).
Deutsch
7
2.2 Sicherheitshinweise für
Tischkreissägen
1) Schutzabdeckungsbezogene Sicherheitshin
weise
Lassen Sie Schutzabdeckungen montiert.
Schutzabdeckungen müssen in funktions
fähigem Zustand und richtig montiert sein.
Lockere, beschädigte oder nicht richtig
funktionierende Schutzabdeckungen müs
sen repariert oder ersetzt werden.
Verwenden Sie für Trennschnitte stets die
Sägeblatt-Schutzabdeckung und den
Spaltkeil. Für Trennschnitte, bei denen das
Sägeblatt vollständig durch die Werkstück
dicke sägt, verringern die Schutzabdeckung
und andere Sicherheitseinrichtungen das
Risiko von Verletzungen.
Befestigen Sie nach Fertigstellung von Ar
beitsvorgängen (z. B. Falzen, Ausnuten
oder Auftrennen im Umschlagverfahren),
bei denen das Entfernen von Schutzabde
ckung und Spaltkeil erforderlich ist, un
verzüglich wieder das Schutzsystem.
Die
Schutzabdeckung und der Spaltkeil verrin
gern das Risiko von Verletzungen.
Stellen Sie vor dem Einschalten des Elek
trowerkzeugs sicher, dass das Sägeblatt
nicht die Schutzabdeckung, den Spaltkeil
oder das Werkstück berührt. Versehentli
cher Kontakt dieser Komponenten mit dem
Sägeblatt kann zu einer gefährlichen Situa
tion führen.
Justieren Sie den Spaltkeil gemäß der Be
schreibung in dieser Betriebsanleitung.
Falsche Abstände, Position und Ausrich
tung können der Grund dafür sein, dass der
Spaltkeil einen Rückschlag nicht wirksam
verhindert.
Damit der Spaltkeil funktionieren kann,
muss er auf das Werkstück einwirken. Bei
Schnitten in Werkstücke, die zu kurz sind,
um den Spaltkeil in Eingriff kommen zu
lassen, ist der Spaltkeil unwirksam. Unter
diesen Bedingungen kann ein Rückschlag
nicht durch den Spaltkeil verhindert wer
den.
Verwenden Sie das für den Spaltkeil pas
sende Sägeblatt. Damit der Spaltkeil rich
tig wirkt, muss der Sägeblattdurchmesser
zu dem entsprechenden Spaltkeil passen,
das Stammblatt des Sägeblatts dünner als
der Spaltkeil sein und die Zahnbreite mehr
als die Spaltkeildicke betragen.
2) Sicherheitshinweise für Sägeverfahren
GEFAHR: Kommen Sie mit Ihren Fin
gern und Händen nicht in die Nähe des Sä
geblatts oder in den Sägebereich.
Ein Mo
ment der Unachtsamkeit oder ein Ausrut
schen könnte Ihre Hand zum Sägeblatt hin
lenken und zu ernsthaften Verletzungen
führen.
Führen Sie das Werkstück nur entgegen
der Drehrichtung dem Sägeblatt zu. Zu
führen des Werkstücks in der gleichen
Richtung wie die Drehrichtung des Säge
blatts oberhalb des Tisches kann dazu füh
ren, dass das Werkstück und Ihre Hand in
das Sägeblatt gezogen werden.
Verwenden Sie bei Längsschnitten nie
mals den Gehrungsanschlag zur Zufüh
rung des Werkstücks, und verwenden Sie
bei Querschnitten mit dem Gehrungsan
schlag niemals zusätzlich den Parallelan
schlag zur Längeneinstellung. Gleichzeiti
ges Führen des Werkstücks mit dem Paral
lelanschlag und dem Gehrungsanschlag
erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das
Sägeblatt klemmt und es zum Rückschlag
kommt.
Üben Sie bei Längsschnitten die Zuführ
kraft auf das Werkstück immer zwischen
Anschlagschiene und Sägeblatt aus. Ver
wenden Sie einen Schiebestock, wenn der
Abstand zwischen Anschlagschiene und
Sägeblatt weniger als 150 mm, und einen
Schiebeblock, wenn der Abstand weniger
als 50 mm beträgt. Derartige Arbeitshilfs
mittel sorgen dafür, dass Ihre Hand in si
cherer Entfernung zum Sägeblatt bleibt.
Verwenden Sie nur den mitgelieferten
Schiebestock des Herstellers oder einen,
der anweisungsgemäß hergestellt ist. Der
Schiebestock sorgt für ausreichenden Ab
stand zwischen Hand und Sägeblatt.
Verwenden Sie niemals einen beschädig
ten oder angesägten Schiebestock. Ein be
schädigter Schiebestock kann brechen und
dazu führen, dass Ihre Hand in das Säge
blatt gerät.
Arbeiten Sie nicht „freihändig“. Verwen
den Sie immer den Parallelanschlag oder
den Gehrungsanschlag, um das Werkstück
anzulegen und zu führen. „Freihändig“ be
deutet, das Werkstück statt mit Parallelan
schlag oder Gehrungsanschlag mit den
Händen zu stützen oder zu führen. Freihän
Deutsch
8
diges Sägen führt zu Fehlausrichtung, Ver
klemmen und Rückschlag.
Greifen Sie nie um oder über ein sich
drehendes Sägeblatt. Das Greifen nach ei
nem Werkstück kann zu unbeabsichtigter
Berührung mit dem sich drehenden Säge
blatt führen.
Stützen Sie lange und/oder breite Werk
stücke hinter und/oder seitlich des Säge
tischs ab, so dass diese waagrecht blei
ben. Lange und/oder breite Werkstücke
neigen dazu, am Rand des Sägetischs ab
zukippen; dies führt zum Verlust der Kon
trolle, Verklemmen des Sägeblatts und
Rückschlag.
Führen Sie das Werkstück gleichmäßig zu.
Verbiegen oder verdrehen Sie das Werk
stück nicht. Falls das Sägeblatt ver
klemmt, schalten Sie das Elektro
werkzeug sofort aus, ziehen Sie den Netz
stecker und beheben Sie die Ursache für
das Verklemmen. Das Verklemmen des
Sägeblatts durch das Werkstück kann zu
Rückschlag oder zum Blockieren des Mo
tors führen.
Entfernen Sie abgesägtes Material nicht,
während die Säge läuft. Abgesägtes Mate
rial kann sich zwischen Sägeblatt und An
schlagschiene oder in der Schutzabde
ckung festsetzen und beim Entfernen Ihre
Finger in das Sägeblatt ziehen. Schalten
Sie die Säge aus und warten Sie, bis das
Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist,
bevor Sie das Material entfernen.
Verwenden Sie für Längsschnitte an
Werkstücken, die dünner als 2 mm sind,
einen Zusatz- Parallelanschlag, der Kon
takt mit der Tischoberfläche hat. Dünne
Werkstücke können sich unter dem Paral
lelanschlag verkeilen und zu Rückschlag
führen.
3) Rückschlag - Ursachen und entsprechende
Sicherheitshinweise
Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion des
Werkstücks infolge eines hakenden, klemmen
den Sägeblatts oder eines bezogen auf das Sä
geblatt schräg geführten Schnitts in das Werk
stück oder wenn ein Teil des Werkstücks zwi
schen Sägeblatt und Parallelanschlag oder ei
nem anderen feststehenden Objekt einge
klemmt wird.
In den meisten Fällen wird bei einem Rück
schlag das Werkstück durch den hinteren Teil
des Sägeblatts erfasst, vom Sägetisch angeho
ben und in Richtung des Bedieners geschleu
dert.
Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen
oder fehlerhaften Gebrauchs der Tischkreissä
ge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnah
men, wie nachfolgend beschrieben, verhindert
werden.
Stellen Sie sich nie in direkte Linie mit
dem Sägeblatt. Halten Sie sich immer auf
der Seite zum Sägeblatt, auf der sich auch
die Anschlagschiene befindet. Bei einem
Rückschlag kann das Werkstück mit hoher
Geschwindigkeit auf Personen geschleu
dert werden, die vor und in einer Linie mit
dem Sägeblatt stehen.
Greifen Sie niemals über oder hinter das
Sägeblatt, um das Werkstück zu ziehen
oder zu stützen. Es kann zu unbeabsichtig
ter Berührung mit dem Sägeblatt kommen,
oder ein Rückschlag kann dazu führen,
dass Ihre Finger in das Sägeblatt gezogen
werden.
Halten und drücken Sie das Werkstück,
welches abgesägt wird, niemals gegen das
sich drehende Sägeblatt. Drücken des
Werkstücks, welches abgesägt wird, gegen
das Sägeblatt führt zu Verklemmen und
Rückschlag.
Richten Sie die Anschlagschiene parallel
zum Sägeblatt aus. Eine nicht ausgerichte
te Anschlagschiene drückt das Werkstück
gegen das Sägeblatt und erzeugt einen
Rückschlag.
Verwenden Sie bei verdeckten Säge
schnitten (z. B. Falzen, Ausnuten oder
Auftrennen im Umschlagverfahren) einen
Druckkamm, um das Werkstück gegen
Tisch und Anschlagschiene zu führen. Mit
einem Druckkamm können Sie das Werk
stück bei Rückschlag besser kontrollieren.
Seien Sie besonders vorsichtig beim Sä
gen in nicht einsehbare Bereiche zusam
mengebauter Werkstücke. Das eintau
chende Sägeblatt kann in Objekte sägen,
die einen Rückschlag verursachen können.
Stützen Sie große Platten ab, um das Risi
ko eines Rückschlags durch ein klemmen
des Sägeblatt zu vermindern. Große Plat
ten können sich unter ihrem Eigengewicht
durchbiegen. Platten müssen überall dort
abgestützt werden, wo sie die Tischoberflä
che überragen.
Seien Sie besonders vorsichtig beim Sä
gen von Werkstücken, die verdreht, ver
knotet, verzogen sind oder nicht über eine
Deutsch
9
gerade Kante verfügen, an der sie mit ei
nem Gehrungsanschlag oder entlang ei
ner Anschlagschiene geführt werden kön
nen. Ein verzogenes, verknotetes oder ver
drehtes Werkstück ist instabil und führt zur
Fehlausrichtung der Schnittfuge mit dem
Sägeblatt, Verklemmen und Rückschlag.
Sägen Sie niemals mehrere aufeinander
oder hintereinander gestapelte Werkstü
cke. Das Sägeblatt könnte ein oder mehre
re Teile erfassen und einen Rückschlag
verursachen.
Wenn Sie eine Säge, deren Sägeblatt im
Werkstück steckt, wieder starten wollen,
zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt
so, dass die Sägezähne nicht im Werk
stück verhakt sind. Klemmt das Sägeblatt,
kann es das Werkstück anheben und einen
Rückschlag verursachen, wenn die Säge
erneut gestartet wird.
Halten Sie Sägeblätter sauber, scharf und
ausreichend geschränkt. Verwenden Sie
niemals verzogene Sägeblätter oder Sä
geblätter mit rissigen oder gebrochenen
Zähnen. Scharfe und richtig geschränkte
Sägeblätter minimieren Klemmen, Blockie
ren und Rückschlag.
4) Sicherheitshinweise für die Bedienung von
Tischkreissägen
Schalten Sie die Tischkreissäge aus und
trennen Sie sie vom Netz, bevor Sie den
Tischeinsatz entfernen, das Sägeblatt
wechseln, Einstellungen am Spaltkeil
oder der Sägeblattschutzabdeckung vor
nehmen und wenn die Maschine unbeauf
sichtigt gelassen wird. Vorsichtsmaßnah
men dienen der Vermeidung von Unfällen.
Lassen Sie die Tischkreissäge nie unbe
aufsichtigt laufen. Schalten Sie das Elek
trowerkzeug aus und verlassen es nicht,
bevor es vollständig zum Stillstand ge
kommen ist. Eine unbeaufsichtigt laufende
Säge stellt eine unkontrollierte Gefahr dar.
Stellen Sie die Tischkreissäge an einem
Ort auf, der eben und gut beleuchtetet ist
und wo Sie sicher stehen und das Gleich
gewicht halten können. Der Aufstellort
muss genug Platz bieten, um die Größe Ih
rer Werkstücke gut zu handhaben. Unord
nung, unbeleuchtete Arbeitsbereiche und
unebene, rutschige Böden können zu Un
fällen führen.
Entfernen Sie regelmäßig Sägespäne und
Sägemehl unter dem Sägetisch und/oder
von der Staubabsaugung. Angesammeltes
Sägemehl ist brennbar und kann sich
selbst entzünden.
Sichern Sie die Tischkreissäge. Eine nicht
ordnungsgemäß gesicherte Tischkreissäge
kann sich bewegen oder umkippen.
Entfernen Sie Einstellwerkzeuge, Holz
reste usw. von der Tischkreissäge, bevor
Sie diese einschalten. Ablenkung oder
mögliche Verklemmungen können gefähr
lich sein.
Verwenden Sie immer Sägeblätter in der
richtigen Größe und mit passender Auf
nahmebohrung (z. B. rautenförmig oder
rund). Sägeblätter, die nicht zu den Monta
geteilen der Säge passen, laufen unrund
und führen zum Verlust der Kontrolle.
Verwenden Sie niemals beschädigtes oder
falsches Sägeblatt-Montagematerial, wie
z. B. Flansche, Unterlegscheiben, Schrau
ben oder Muttern. Dieses Sägeblatt-Mon
tagematerial wurde speziell für Ihre Säge
konstruiert, für sicheren Betrieb und opti
male Leistung.
Stellen Sie sich nie auf die Tischkreissäge
und benutzen Sie die Tischkreissäge nicht
als Tritthocker. Es können ernsthafte Ver
letzungen auftreten, wenn das Elektro
werkzeug umkippt oder wenn Sie verse
hentlich mit dem Sägeblatt in Kontakt
kommen.
Stellen Sie sicher, dass das Sägeblatt in
der richtigen Drehrichtung montiert ist.
Verwenden Sie keine Schleifscheiben oder
Drahtbürsten mit der Tischkreissäge. Un
sachgemäße Montage des Sägeblattes oder
die Benutzung von nicht empfohlenem Zu
behör kann zu ernsthaften Verletzungen
führen.
2.3 Weitere Sicherheitshinweise
Tragen Sie geeignete persönliche Schutz
ausrüstungen: Gehörschutz, Schutzbrille,
Staubmaske bei stauberzeugenden Arbei
ten und Schutzhandschuhe beim Werk
zeugwechsel.
Fehler am Elektrowerkzeug, einschließlich
der trennenden Schutzeinrichtungen oder
des Werkzeuges, sind sofort dem War
tungspersonal zu melden. Erst nach Behe
bung der Fehler darf die Maschine wieder
benutzt werden.
Regelmäßig den Stecker und das Kabel
prüfen und diese bei Beschädigung von ei
Deutsch
10
ner autorisierten Kundendienst-Werkstätte
erneuern lassen.
Es ist verboten eigene Hilfsmittel, wie z.B.
Lineale etc. zu verwenden.
2.4 Sicherheitshinweise für das
vormontierte Sägeblatt
Verwendung
Die auf dem Sägeblatt abgegebene Höchst
drehzahl darf nicht überschritten werden,
bzw. der Drehzahlbereich muss eingehal
ten werden.
Das vormontierte Sägeblatt ist ausschließ
lich zur Verwendung in Kreissägen be
stimmt.
Beim Aus- und Einpacken des Werkzeugs
sowie beim Hantieren (z.B. Einbau in die
Maschine) mit äußerster Sorgfalt vorgehen.
Verletzungsgefahr durch die sehr scharfen
Schneiden!
Beim Hantieren mit dem Werkzeug wird
durch das Tragen von Schutzhandschuhen
die Griffsicherheit am Werkzeug verbessert
und das Verletzungsrisiko weiter gemin
dert.
Kreissägeblätter, deren Körper gerissen
sind, müssen ausgewechselt werden. Eine
Instandsetzung ist nicht zulässig.
Kreissägeblätter in Verbundausführung
(eingelötete Sägezähne), deren Sägezahn
dicke kleiner als 1 mm sind, dürfen nicht
mehr benutzt werden.
Werkzeuge mit sichtbaren Rissen, mit
stumpfen oder beschädigten Schneiden
dürfen nicht verwendet werden.
Montage und Befestigung
Werkzeuge müssen so aufgespannt sein,
dass sie sich beim Betreiben nicht lösen.
Bei der Montage der Werkzeuge muss si
chergestellt werden, dass das Aufspannen
auf der Werkzeugnabe oder der Spannflä
che des Werkzeuges erfolgt, und dass die
Schneiden nicht mit anderen Bauteilen in
Berührung kommen.
Ein Verlängern des Schlüssels oder das
Festziehen mithilfe von Hammerschlägen
ist nicht zulässig.
Die Spannflächen müssen von Verschmut
zungen, Fett, Öl und Wasser gereinigt wer
den.
Spannschrauben müssen nach den Anlei
tungen des Herstellers angezogen werden.
Zum Einstellen des Bohrungsdurchmes
sers von Kreissägeblättern an den Spindel
durchmesser der Maschine dürfen nur fest
eingebrachte Ringe, z.B.: eingepresste
oder durch Haftverbindung gehaltene Rin
ge, verwendet werden. Die Verwendung lo
ser Ringe ist nicht zulässig.
Wartung und Pflege
Reparaturen und Schleifarbeiten dürfen
nur von Festool-Kundendienstwerkstätten
oder von Sachkundigen ausgeführt werden.
Die Konstruktion des Werkzeuges darf
nicht verändert werden.
Werkzeug regelmäßig entharzen und reini
gen (Reinigungsmittel mit pH-Wert zwi
schen 4,5 bis 8).
Stumpfe Schneiden können an der Spanflä
che bis zu einer minimalen Schneidendicke
von 1 mm nachgeschliffen werden.
Transport des Werkzeugs nur in einer ge
eigneten Verpackung - Verletzungsgefahr!
2.5 Aluminiumbearbeitung
Bei der Bearbeitung von Aluminium sind
aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen
einzuhalten:
Vorschalten eines Fehlerstrom- (FI-,
PRCD-) Schutzschalters.
Elektrowerkzeug an ein geeignetes Ab
sauggerät anschließen.
Elektrowerkzeug regelmäßig von Staubab
lagerungen im Motorgehäuse reinigen.
Verwenden Sie ein Aluminium-Sägeblatt.
Schutzbrille tragen!
2.6 Restrisiken
Trotz Einhaltung aller relevanter Bauvorschrif
ten können beim Betreiben der Maschine noch
Gefahren entstehen, z.B. durch:
Berühren von sich drehenden Teilen von
der Seite: Sägeblatt, Spannflansch,
Flansch-Schraube,
Berühren spannungsführender Teile bei
geöffnetem Gehäuse und nicht gezogenem
Netzstecker,
Wegfliegen von Werkstückteilen,
Wegfliegen von Werkzeugteilen bei beschä
digten Werkzeugen,
Geräuschemission,
Staubemission.
2.7 Emissionswerte
Die nach EN 62841 ermittelten Werte betragen
typischerweise:
Deutsch
11
Schalldruckpegel L
PA
= 87 dB(A)
Schallleistungspegel L
WA
= 102 dB(A)
Unsicherheit K = 3 dB
VORSICHT
Beim Arbeiten eintretender Schall
Schädigung des Gehörs
Gehörschutz benutzen.
Die angegebenen Geräuschemissionswerte
sind nach einem genormten Prüfverfahren
gemessen worden und können zum Ver
gleich eines Elektrowerkzeugs mit einem
anderen verwendet werden,
können auch zu einer vorläufigen Einschät
zung der Belastung verwendet werden.
VORSICHT
Emissionswerte können von den angegebe
nen Werten abweichen. Dies hängt ab von
der Verwendung des Werkzeugs und der Art
des bearbeiteten Werkstücks.
Die tatsächliche Belastung während des
gesamten Betriebszyklus muss beurteilt
werden.
Abhängig von der tatsächlichen Belastung
müssen geeignete Sicherheitsmaßnahmen
zum Schutz des Bedieners festgelegt wer
den.
3 Bestimmungsgemäße
Verwendung
Die TKS 80 EBS ist als transportables Elektro
werkzeug bestimmungsgemäß vorgesehen zum
Sägen von Holz, laminierten Holzplatten, NE-
Metallen (Nichteisenmetalle) und Kunststoff.
ACHTUNG
SawStop-Technologie löst aus
Beim Sägen von NE-Metallen (Nichteisen
metalle), nassen, statisch aufgeladenen
oder leitfähigen Materialien SawStop-
Technologie deaktivieren (Bypass-Modus).
Dieses Elektrowerkzeug darf ausschließlich von
Fachkräften oder unterwiesenen Personen ver
wendet werden.
Bei nicht bestimmungsgemäßem Ge
brauch haftet der Benutzer.
3.1 Sägeblätter
Nur Festool Sägeblätter verwenden, die für die
Verwendung mit diesem Elektrowerkzeug vor
gesehen sind.
Sägeblattabmessungen 254 x 30 x 2,4 mm
Schnittbreite > 2,2 mm (entspricht Zahn
breite)
Aufnahmebohrung Ø 30 mm
Stammblattdicke < 1,8 mm
Sägeblatt mit Spanwinkel ≥ 15°
geeignet für Drehzahlen ab 3500 min
-1
Festool Sägeblätter entsprechen der EN 847-1.
Nur Werkstoffe sägen, für welche das jeweilige
Sägeblatt bestimmungsgemäß vorgesehen ist.
Sägeblätter aus hochlegiertem Schnellarbeits
stahl (HSS-Stahl) und Nutsägeblätter dürfen
nicht verwendet werden.
3.2 Patronen
Nur Festool Patronen verwenden, die für die
Verwendung mit diesem Elektrowerkzeug vor
gesehen sind.
4 Technische Daten
Tischkreissäge TKS 80 EBS
Leistung
TKS 80 EBS 220 - 240 V
TKS 80 EBS 230 V
TKS 80 EBS 230 V
EU (ohne DK), GB
CH, ZA
DK, AUS
2200 W
1900 W
2000 W
Drehzahl (Leerlauf) 1700 - 3500 min
-1
Aufnahmebohrung Ø 30 mm
Schnitthöhe bei 90° / 45° / 47° 0 - 80 mm / 0 - 56 mm / 0 - 54 mm
Neigungswinkel -2° - 47°
Deutsch
12
Tischkreissäge TKS 80 EBS
Tischabmessung (L x B) 690 x 580 mm
Tischhöhe ausgeklappt 900 mm
Tischhöhe eingeklappt 385 mm
Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01:2014 37,0 kg
5 Geräteelemente
[1-1]
Zubehörgarage
[1-2]
Seitliche Griffbereiche
[1-3]
4 V-Profile
[1-4]
Spaltkeil zum Nuten
[1-5]
Tischeinsatz
[1-6]
Spaltkeil mit Schutzabdeckungsträ
ger
[1-7]
Schutzabdeckung
[1-8]
Sicherheitsaufkleber
[1-9]
Winkelrastanschlag
[1-10]
Feinjustierung
[1-11]
Neigungswinkel-Einstellung
[1-12]
Drehknöpfe für Klappbeine
[1-13]
Skala
[1-14]
Schnitthöhen-Einstellung
[1-15]
Winkelzeiger
[1-16]
Schiebestockgarage
[1-17]
Klappbeine
[1-18]
Abschlusskappe
[1-19]
Schalterpanel
[1-20]
Transportrollen
[1-21]
Versandsicherung
Die angegebenen Abbildungen befinden sich
am Anfang und am Ende der Betriebsanleitung.
6 Aufbau/Inbetriebnahme
VORSICHT
Schwere Transportverpackung mit Tisch
kreissäge
Verletzungsgefahr
Die Transportverpackung mit der Tisch
kreissäge muss von 2 Personen getragen
und ausgepackt werden.
6.1 Aufstellen der TKS 80 EBS
WARNUNG
Unzulässige Spannung oder Frequenz
Unfallgefahr
Die Netzspannung und die Frequenz der
Stromquelle müssen mit den Angaben auf
dem Typenschild übereinstimmen.
Kontrollieren Sie vor jeder Verwendung
des Elektrowerkzeuges das Netzkabel und
den Netzstecker. Lassen Sie Schäden nur
in einer Fachwerkstatt beheben.
Verwenden Sie für den Außenbereich nur
dafür zugelassene Verlängerungskabel
und Kabelverbindungen.
WARNUNG
Elektrowerkzeug kippt auf unebenem Boden
Unfallgefahr
Auf sicheren Stand des Elektrowerkzeuges
achten.
Der Boden muss eben sein, darf max. eine
Neigung von 10° haben und muss frei von
lose herumliegenden Gegenständen (z. B.
Spänen und Schnittresten) sein.
Klappbeine
VORSICHT
Quetschen der Hände oder Finger beim Aus-
oder Einklappen der Klappbeine
Schutzhandschuhe tragen.
Drehknöpfe für die Klappbeine [1-12] bis
zum Anschlag öffnen.
Klappbeine [1-17] aus- oder einklappen.
Drehknöpfe für die Klappbeine [1-12] fest
drehen.
Damit die TKS 80 EBS sicher steht, kann ein
Klappbein durch Verdrehen der Abschlusskap
pe [1-18] in der Länge angepasst werden.
Deutsch
13
Zusatzbeine
WARNUNG
Unfallgefahr durch kippendes Elektro
werkzeug
Zusatzbeine
*
immer in Verbindung mit ei
ner Tischverbreiterung
*
oder einem Schie
betisch
*
verwenden.
* Nicht im Lieferumfang enthalten.
6.2 Vor der ersten Inbetriebnahme
Sämtliches Verpackungsmaterial entfernen,
auch Verpackungsmaterial unterhalb des
Tisches.
Versandsicherung [1-21] herausziehen.
Sicherheitsaufkleber [1-8] entfernen.
Vormontierten Spaltkeil zum Nuten [1-4]
entfernen (siehe Kap. 9.8 ) und in Zubehör
garage [1-1] aufbewahren.
Vormontiertes Universal-Sägeblatt ggf. ge
gen ein Sägeblatt für den zu sägenden
Werkstoff tauschen (siehe Kap. 9.11 ).
Spaltkeil mit Schutzabdeckung montieren
(siehe Kap. 9.8 ).
Winkelrastanschlag montieren (siehe Kap.
9.5 ).
6.3 Ein-/Ausschalten
WARNUNG
SawStop-Technologie funktioniert nur mit
Schutzleiterverbindung und geerdeter
Stromquelle
Verletzungsgefahr
Stellen Sie sicher, dass die Stromversor
gung nicht über die SYS-PST 1500 oder z.B.
einen Transformator erfolgt.
ACHTUNG
SawStop-Technologie löst aus
Schalten Sie die TKS 80 EBS nur ein, wenn
das Sägeblatt keinen Kontakt mit dem
Werkstück, mit Zubehör oder anderen Ge
genständen hat.
Verwenden Sie nur für die TKS 80 EBS vor
gesehenes Zubehör.
Aufwärmphase
Elektronik zu kalt: Bei Umgebungstempe
raturen < 5° C kann sich der Start der
TKS 80 EBS verzögern.
Startversuch nach einigen Minuten
wiederholen.
Einschalten
Zum Einschalten grünen Hauptschal
ter [2-1] drücken.
Grüne LED [2-4] leuchtet konstant.
Rote LED [2-5] blinkt langsam.
Die TKS 80 EBS führt eine Selbstkontrolle
durch.
Warten bis sich der Status der LEDs ändert.
Grüne LED [2-4] leuchtet konstant.
Rote LED [2-5] ist aus.
Die TKS 80 EBS befindet sich im Standby.
Grünen START-Knopf [2-3] drücken
Die TKS 80 EBS befindet sich im Sägebetrieb.
SawStop-Technologie ist aktiviert.
Ausschalten
Zum Ausschalten des Sägebetriebes den
roten STOPP-Knopf [2-2] drücken.
Grüne LED [2-4] blinkt schnell.
Rote LED [2-5] ist aus.
Warten bis das Sägeblatt zum Stillstand ge
kommen ist.
ACHTUNG
SawStop-Technologie löst aus
Berühren Sie das Sägeblatt nicht wäh
rend es zum Stillstand kommt. Die
SawStop-Technologie ist weiterhin ak
tiv und löst bei Berührung aus.
Grüne LED [2-4] leuchtet konstant.
Rote LED [2-5] ist aus.
Die TKS 80 EBS befindet sich im Standby.
Grünen Hauptschalter [2-1] drücken.
Die TKS 80 EBS ist außer Betrieb.
7 Transport
VORSICHT
Schwere Tischkreissäge
Verletzungsgefahr
Die Tischkreissäge muss von 2 Personen
getragen werden.
Für den Transport an den seitlichen Griff
bereichen [3-3] halten. Niemals an der
Schutzabdeckung greifen und transportie
ren.
Zubehör aus dem Lieferumfang in den Zu
behörgaragen oder den dafür vorgesehenen
Halterungen aufbewahren (Bild 3a, 3b, 3c).
Zubehörgarage
Spaltkeil mit Schutzabdeckung [3-1]
Deutsch
14
Spaltkeil zum Nuten [3-2]
Patrone [3-4]
Schiebestock [3-5]
Winkelrastanschlag
(Einstellungsmarkierungen [3-6]
zum Verstauen des Winkelrastan
schlags beachten.)
[3-7]
Netzkabel
Netzkabelhalterungen [3-8]
Netzkabel [3-9]
Werkzeug
Innensechskantschlüssel [3-10]
Einmaulschlüssel für Spindel
flansch
[3-11]
Einmaulschlüssel für Spindel
mutter
[3-12]
Nicht im Lieferumfang enthaltenes Zubehör
entfernen.
Klappbeine einklappen (siehe Kap. 6.1 ).
Die TKS 80 EBS kann transportiert werden.
7.1 Transportrollen
Für den Transport auf kurzen Distanzen ist
die
TKS 80 EBS mit Transportrollen [1-20] ver
sehen.
Die TKS 80 EBS an den seitlichen Griffberei
chen [1-2] halten und an gewünschte Posi
tion ziehen.
8 SawStop-Technologie
Durch die SawStop-Technologie können
schwerste Verletzungen vermieden werden.
Das Herzstück der SawStop-Technologie ist ei
ne Patrone, die einen Alublock mit Hilfe einer
Feder in das Sägeblatt treibt. Ausgelöst wird
der Mechanismus durch einen kapazitiven Sen
sor, wenn es bei laufendem Betrieb zu einem
Kontakt mit menschlicher Haut oder anderem
leitfähigem Materialien kommt.
Die SawStop-Technologie funktioniert nur mit
Schutzleiterverbindung und geerdeter Strom
quelle. Stellen Sie sicher, dass die Stromver
sorgung nicht über die SYS-PowerStation oder
z.B. einen Transformator erfolgt.
Arbeiten mit der TKS 80 EBS ist nur mit
eingesetzter Patrone möglich.
WARNUNG
Eintretender Schall beim Auslösen der
SawStop-Technologie
Unfallgefahr
Gehörschutz benutzen.
ACHTUNG
SawStop-Technologie löst aus
Berühren Sie das Sägeblatt nicht mit dem
Längsanschlag oder dem Queranschlag.
ACHTUNG
SawStop-Technologie löst aus oder
die TKS 80 EBS startet nicht.
Abstand zwischen Sägeblatt und Anschlag
schiene zu klein.
Beim Sägen von Schnittbreiten ≤ 3 mm ei
ne Zulage ≥ 19 mm verwenden.
8.1 Funktionsüberwachung
Die SawStop-Technologie überwacht kontinu
ierlich den regulären Sägebetrieb. Den aktu
ellen Betriebszustand zeigen die LED-Leuch
ten.
LED-Status im Standby
Grüne LED [2-4]
leuchtet kon
stant.
Tischkreissäge fährt
in ca. 10 Sekunden
hoch.
Rote LED [2-5]
blinkt langsam.
Grüne LED [2-4]
leuchtet kon
stant.
Tischkreissäge ist be
triebsbereit und be
findet sich im Stand
by.
Rote LED [2-5]
ist aus.
Grüne LED [2-4]
blinkt schnell.
Wiederanlaufschutz
Beim Aktivieren des
Bypass-Modus wurde
gelber SawStop-
Schalter zu früh los
gelassen.
Zur Fehlerbehe
bung roten STOPP-
Knopf drücken.
(abwechselnd)
Rote LED [2-5]
blinkt schnell.
Deutsch
15
Grüne LED [2-4]
leuchtet kon
stant.
Berührung des Säge
blatts im Standby.
Kontaktauslöser
entfernen und bis zur
Fehlerbehebung ca.
5 Sekunden warten.
Oder:
Abstand zwischen Sä
geblatt und Ansch
schlagschiene zu
klein.
Beim Sägen von
Schnittbreiten
≤ 3 mm eine Zulage
≥ 19 mm verwenden.
Rote LED [2-5]
blinkt schnell.
Grüne LED [2-4]
ist aus.
Fehler der Patronen
feststellung.
Tischkreissäge
ausschalten und Pat
ronenfeststellung
kontrollieren.
Rote LED [2-5]
blinkt langsam.
Grüne LED [2-4]
blinkt langsam.
Fehlendes oder zu
kleines Sägeblatt.
Tischkreissäge
ausschalten und pas
sendes Sägeblatt
(siehe Kap. 3 ) einset
zen.
Rote LED [2-5]
leuchtet kon
stant.
Grüne LED [2-4]
ist aus.
Patrone ersetzen.
Tischkreissäge
ausschalten. Wenn
der Fehler damit
nicht behoben ist,
neue Patrone einset
zen.
Oder:
Elektronik zu kalt:
Aufwärmphase bei
Umgebungstempera
turen < 5° C.
Startversuch
nach einigen Minuten
wiederholen.
Rote LED [2-5]
leuchtet kon
stant.
LED-Status im Betrieb
Grüne LED [2-4]
blinkt schnell.
Sägeblatt kommt zum
Stillstand.
SawStop-Techno
logie ist aktiv und löst
bei Berührung aus.
Rote LED [2-5]
ist aus.
Grüne LED [2-4]
blinkt langsam.
Aktivierter Bypass-
Modus.
Rote LED [2-5]
ist aus.
Grüne LED [2-4]
blinkt langsam.
Berührung des Säge
blatts bei aktiviertem
Bypass-Modus
Fehler behoben wenn
das Sägeblatt zum
Stillstand kommt.
Rote LED [2-5]
blinkt schnell.
LED-Status im Standby oder im Betrieb
Grüne LED [2-4]
ist aus.
Werkstück zu feucht.
Tischkreissäge
ausschalten und das
Werkstück trocknen
oder im Bypass-Mo
dus sägen.
Rote LED [2-5]
blinkt schnell.
Grüne LED [2-4]
blinkt schnell.
Sägeblatt kommt
während des Sägens
zum Stillstand.
Tischkreissäge
aus- und einschalten
und Werkstück lang
samer sägen.
Oder:
Tischkreissäge befin
det sich im Sägebe
trieb und gelber
SawStop-Schalter
wurde gedrückt.
Tischkreissäge
aus- und einschalten.
Rote LED [2-5]
leuchtet kon
stant.
8.2 SawStop-Technologie aktivieren
Bei Auslieferung und nach jeder erneuten
Inbetriebnahme ist die SawStop-Technolo
gie aktiviert.
Roten STOPP-Knopf [2-2] drücken.
SawStop-Technologie ist aktiviert.
8.3 Bypass-Modus (deaktivierte SawStop-
Technologie)
Nutzen Sie den Bypass-Modus nur um
leitfähige Materialien zu sägen. Aktivieren
Sie die SawStop-Technologie danach wie
der.
Bypass-Modus aktivieren
Gelben SawStop-Schalter [2-6] gedrückt
halten.
Deutsch
16
Rote LED [2-5] blinkt einmal, danach sofort
grünen START-Knopf [2-3] drücken.
Die TKS 80 EBS läuft an.
Rote LED [2-5] blinkt erneut einmal.
Gelben SawStop-Schalter [2-6] und grünen
START-Knopf
[2-3] loslassen.
Grüne LED [2-4] blinkt langsam.
Rote LED [2-5] ist aus.
Die TKS 80 EBS ist einsatzbereit im Bypass-Mo
dus.
Bypass-Modus deaktivieren (SawStop-Techno
logie aktivieren)
Roten STOPP-Knopf [2-2] drücken.
SawStop-Technologie ist aktiviert.
8.4 Leitfähigkeit des Materiales prüfen
Die Leitfähigkeit von Materialien kann vorab ge
prüft werden, ohne dass die SawStop-Techno
logie auslöst.
Grünen Hauptschalter [2-1] drücken.
Die TKS 80 EBS ist betriebsbereit.
Material an das Sägeblatt legen.
Grüne LED [2-4] leuchtet konstant.
Rote LED [2-5] blinkt schnell.
Material ist leitfähig: Arbeiten im Bypass-Mo
dus (siehe Kap. 8.3 ).
Grüne LED [2-4] leuchtet konstant.
Rote LED [2-5] ist aus.
Material ist nicht leitfähig: Arbeiten mit aktiver
SawStop-Technologie (siehe Kap. 8.2 ).
8.5 Ausgelöste SawStop-Technologie
WARNUNG
Verletzungsgefahr durch unkontrollierten
Anlauf der Tischkreissäge
Vor allen Arbeiten an der Maschine stets
den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!
Rücksendehinweis zur ausgelösten SawStop-
Technologie
Die Patronen speichern elektronische Daten,
die während der Auslösung gemessen werden.
Wenn Sie die ausgelöste Patrone an Festool zu
rücksenden, können wir diese Daten abrufen,
um Elektronik und Software zu analysieren.
Bestätigen die ausgelesenen Daten die Auslö
sung durch Hautkontakt, erhalten Sie eine Er
satzpatrone. Festool behält sich das Recht vor
über solche Fälle individuell zu entscheiden.
Bitte teilen Sie uns Ihren Namen sowie eine
Kontaktmöglichkeit (E-Mail, Telefon, Adresse)
mit, damit wir Sie telefonisch oder schriftlich
kontaktieren können.
Informationen zum Datenschutz und zu den
Festool Kontaktdaten finden Sie auf unserer
Webseite unter: www.festool.de
Patrone und Sägeblatt wechseln
Beim Auslösen der SawStop-Technologie wird
durch die Patrone ein Alublock in das Sägeblatt
getrieben und das Sägeblatt kommt unter dem
Tisch zum Stillstand.
WARNUNG
Verletzungsgefahr durch wegfliegende Teile
Die Patrone UND das Sägeblatt müssen er
neuert werden.
Verwenden Sie niemals verzogene Säge
blätter oder Sägeblätter mit rissigen oder
gebrochenen Zähnen.
Tischeinsatz demontieren (siehe Kap. 9.6 ).
Spaltkeil demontieren (siehe Kap. 9.8 ).
Schnitthöhen-Einstellung [4-2] auf das Mi
nimum von 0 mm drehen und gegen den
Widerstand weiter drehen.
Schnitthöhen-Einstellung [4-2] auf das Ma
ximum von 80 mm drehen.
Die Schnitthöhe ist auf das Maximum von
80 mm eingestellt.
Patronenfeststellung [4-4] eine Vierteldre
hung im Uhrzeigersinn drehen und heraus
ziehen [4-5].
Spindelmutter [4-6] lösen und
Flansch [4-7] des Sägeblatts abnehmen.
Einmaulschlüssel [4-8] als Hebel verwen
den, um das Sägeblatt vorsichtig von der
Werkzeugspindel zu schieben [4-10].
Einmaulschlüssel [4-9] als Hebel verwen
den, um die Patrone vorsichtig von den Be
festigungsstiften zu schieben [4-11].
Beide Schritte wiederholen, bis das Säge
blatt und die Patrone entfernt sind.
Neue Patrone montieren (siehe Kap. 9.12 ).
Neues Sägeblatt montieren (siehe Kap.
9.11 ).
Tischeinsatz montieren (siehe Kap. 9.6 ).
Spaltkeil montieren (siehe Kap. 9.8 ).
9 Weitere Einstellungen /
Funktionen
WARNUNG
Verletzungsgefahr, Stromschlag
Vor allen Arbeiten an der Maschine stets
den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!
Deutsch
17
9.1 Elektronik
Die TKS 80 EBS wird elektronisch überwacht
mit folgenden Eigenschaften:
Sanftanlauf
Der elektronisch geregelte Sanftanlauf sorgt
für ruckfreien Anlauf des Elektrowerkzeugs.
Durch den begrenzten Anlaufstrom lösen auch
haushaltsübliche Sicherungen nicht aus.
Drehzahlregelung
Die Drehzahl lässt sich mit dem Stellrad [2-7]
stufenlos im Drehzahlbereich (siehe Kap. 4 )
einstellen. Damit können Sie die Schnittge
schwindigkeit dem jeweiligen Werkstoff optimal
anpassen.
Drehzahlstufe je Material
Holz 6
Laminat, Mineralwerkstoffe 2 ‑ 5
Aluminium, Kunststoff 3 ‑ 6
Die vorgewählte Motordrehzahl wird elektro
nisch konstant gehalten. Dadurch wird auch bei
Belastung eine gleichbleibende Schnittge
schwindigkeit erreicht.
Überlastsicherung
Bei extremer Überlastung des Elektro
werkzeugs wird die Stromzufuhr reduziert.
Wird der Motor für einige Zeit blockiert, wird
die Stromzufuhr vollständig unterbrochen.
Nach Entlastung bzw. Ausschalten ist das Elek
trowerkzeug wieder betriebsbereit.
Temperatursicherung
Um ein Überhitzen des Motors zu vermeiden,
wird bei zu hoher Motortemperatur die Leis
tungsaufnahme begrenzt (z.B. bei zu hohem
Druck während des Arbeitens). Steigt die Tem
peratur weiter, schaltet das Elektrowerkzeug
ab. Erst nach Abkühlung des Motors ist ein er
neutes Einschalten möglich.
Bremse
Beim Ausschalten wird das Sägeblatt in ca.
3 Sekunden elektronisch bis zum Stillstand ab
gebremst.
Wiederanlaufschutz
Der eingebaute Wiederanlaufschutz verhindert,
dass das Elektrowerkzeug im Dauerbetriebszu
stand nach einer Spannungsunterbrechung
wieder selbständig anläuft. Zur Wiederinbet
riebnahme muss das Elektrowerkzeug zuerst
ausgeschaltet und dann wieder eingeschaltet
werden.
9.2 Sägeblatt auswählen
Festool-Sägeblätter sind mit einem farbigen
Ring gekennzeichnet. Die Farbe des Rings steht
für den Werkstoff, für den das Sägeblatt geeig
net ist.
Beachten Sie die erforderlichen Sägeblattdaten
(siehe Kap. 3.1 ).
Farbe Werkstoff Symbol
Gelb Holz
Rot Laminat, Mineralwerk
stoff
HPL/TRESPA
®
Blau Aluminium, Kunststoff
"$3:-
9.3 Schnitthöhe einstellen
Um die Schnitthöhe stufenlos von 0 mm -
80 mm einzustellen:
An der Schnitthöhen-Einstellung [5-5] dre
hen.
+ erhöht die Schnitthöhe bis auf 80 mm
- verkleinert die Schnitthöhe bis auf
0 mm
Ein präziser Sägeschnitt wird erreicht,
wenn die eingestellte Schnitthöhe 2 mm -
5 mm größer ist als die Werkstückdicke.
Bei Verdecktschnitten wird die Schnitthö
he nach der gewünschten Tiefe des Ver
decktschnittes eingestellt.
9.4 Neigungswinkel einstellen
Das Sägeblatt lässt sich zwischen 0° und 45°
schwenken und um ±2° auf -2° und 47° feinjus
tieren.
Neigungswinkel-Einstellung [5-3] gegen
Schnitthöhen-Einstellung [5-5] drücken
und halten.
Neigungswinkel-Einstellung [5-3] entlang
der Skala
[5-1] bewegen, bis der Winkelzei
ger [5-2] auf den gewünschten Winkel zeigt.
Neigungswinkel-Einstellung [5-3] und
Schnitthöhen-Einstellung
[5-5] loslassen.
Für genaue Passarbeiten das Sägeblatt um je
weils 2° über die beiden Endstellungen hinaus
schwenken:
Feinjustierung
Neigungswinkel auf 0° einstellen um eine
Feinjustierung von bis zu -2° einzustellen.
Deutsch
18
Neigungswinkel auf 45° einstellen um eine
Feinjustierung von bis zu 47° einzustellen.
Drehgriff zur Feinjustierung [5-4] drehen.
+ Endstellung bis 47°
- Endstellung bis -2°
0 Nullposition
Endstellungen 0° und 45° sind aktiv.
9.5 Winkelrastanschlag
Der Winkelrastanschlag kann als Längsan
schlag (Bild 6a) und als Quer- bzw. Winkelan
schlag (Bild 6b) eingesetzt werden.
WARNUNG
Unfallgefahr durch Werkzeug
Anschlagschiene [6-7] darf nicht in die
Schnittbereiche hineinreichen.
Sämtliche Schrauben und Drehknöpfe des
Winkelrastanschlags müssen während des
Sägens fest angezogen sein.
Montage des Winkelrastanschlags
Der mitgelieferte Winkelrastanschlag kann an
allen vier V-Profilen [6-12] befestigt werden.
Drehknopf [6-1] lösen.
Winkelrastanschlag [6-10] in ein V-Pro
fil [6-12] einsetzen.
Innensechskantschrauben [6-9] justieren
um Führung des Winkelrastan
schlags
[6-10] im V-Profil [6-12] zu stabili
sieren.
Kugellager [6-13] justieren um Winkelrast
anschlag [6-10] einzustellen.
Winkelrastanschlag [6-10] im V-Pro
fil
[6-12] so weit schieben bis der Winkel
rastanschlag [6-10] das grün markierte
Feld an der Tischseite verdeckt [6-11].
Drehknopf [6-1] festdrehen.
Winkelrastanschlag als Längsanschlag
Schraube [6-4] lösen.
Fixierstift [6-3] anheben.
Winkel anhand der Skala [6-5] auf 0° ein
stellen.
Fixierstift [6-3] einrasten.
Schraube [6-4] festdrehen.
Schraube [6-6] lösen.
Anschlagschiene [6-7] so einstellen, dass
der dreieckige Pfeil innerhalb des grünen
Aufkleberfeldes liegt
[6-8].
Schraube [6-6] festdrehen.
Längsanschlag (Bild 6a) ist einsatzbereit.
Winkelrastanschlag als hoher oder niedriger
Längsanschlag
Der Winkelrastanschlag kann als hoher
oder niedriger Längsanschlag verwendet
werden. Dazu wird die Anschlagschiene
hochkant oder flach eingesetzt.
Der niedrige Längsanschlag wird verwen
det um eine Kollision mit der Schutzabde
ckung zu vermeiden, z.B. bei Gehrungs
schnitten mit einem um 45° geschwenkten
Sägeblatt.
Schraube [6-6] lösen.
Anschlagschiene [6-7] herausziehen, wen
den und wieder einsetzen.
Anschlagschiene [6-7] so einstellen, dass
der dreieckige Pfeil innerhalb des grünen
Aufkleberfeldes liegt
[6-8].
Schraube [6-6] festdrehen.
Schnittbreite einstellen
Schraube [6-15] lösen.
Gewünschte Schnittbreite einstellen.
Schraube [6-15] festdrehen.
Schnittbreite ≤ 3 mm
ACHTUNG
SawStop-Technologie löst aus oder
die TKS 80 EBS startet nicht.
Abstand zwischen Sägeblatt und Anschlag
schiene zu klein.
Beim Sägen von Schnittbreiten ≤ 3 mm ei
ne Zulage ≥ 19 mm verwenden.
Winkelrastanschlag als Schiebevorrichtung
Drehknopf [6-1] lösen.
Winkelrastanschlag [6-10] kann als Schiebe
vorrichtung entlang des V-Profils [6-12] bewegt
werden.
Winkelrastanschlag als Quer- und Winkelan
schlag
Drehknopf [6-1] lösen.
Schraube [6-4] lösen.
Fixierstift [6-3] anheben und Anschlag
schiene [6-7] im gewünschten Winkel an
hand der Skala [6-5] einstellen.
Fixierstift [6-3] einrasten.
Schraube [6-4] festdrehen.
Schraube [6-15] lösen.
Anschlagschiene [6-7] aus dem Schnittbe
reich herausbewegen.
Schraube [6-15] festdrehen.
Deutsch
19
Winkelrastanschlag [6-10] kann als Schiebe
vorrichtung entlang des V-Profils [6-12] bewegt
werden.
Quer- und Winkelanschlag (Bild 6b) ist einsatz
bereit.
Winkelrastanschlag justieren: Parallelität ein
stellen
Anschlagschiene [6-7]
im rechten Winkel
zum Sägeblatt einstellen (siehe Kap. 9.5 ).
Innensechskantschrauben [6-14] lösen.
Winkelmesser zwischen Sägeblatt und
Schiebegriff [6-2] legen.
Schiebegriff [6-2] anhand des Winkelmes
sers auf 90° justieren.
Innensechskantschrauben [6-14] fest
schrauben.
9.6 Tischeinsatz
Tischeinsatz demontieren
Tischeinsatz [7-1] mit Einmaulschlüs
sel [7-2] in Pfeilrichtung öffnen.
Tischeinsatz [7-1]
entnehmen.
Tischeinsatz montieren
Tischeinsatz [7-1] in Tisch einsetzen und
einrasten.
WARNUNG
Unfallgefahr durch Rückschlag
Achten Sie darauf, dass der Tischeinsatz
korrekt eingesetzt ist und eine ebene Flä
che mit dem Sägetisch bildet.
9.7 Schutzabdeckung
Schutzabdeckung montieren
Sägeblatt auf maximale Schnitthöhe ein
stellen (siehe Kap. 9.3
).
Neigungswinkel auf 0° einstellen (siehe
Kap. 9.4 ).
Schraube [8-2]
aus Schutzabdeckung [8-1]
herausdrehen.
Den in der Schutzabdeckung [8-1] lie
genden Längszapfen in die Nut [8-4]
des
Spaltkeils [8-5]
einführen.
Schraube [8-2]
wieder in die Schutzabde
ckung
[8-1] und durch das Loch im Spalt
keil [8-3] stecken und festdrehen.
Schutzabdeckung demontieren
Sägeblatt auf maximale Schnitthöhe ein
stellen (siehe Kap. 9.3
).
Neigungswinkel auf 0° einstellen (siehe
Kap. 9.4 ).
Schutzabdeckung
[8-1] festhalten und
Schraube [8-2]
herausdrehen.
Den in der Schutzabdeckung liegenden
Längszapfen aus der Nut [8-4] des Spalt
keils [8-5] ziehen und Schutzabde
ckung
[8-1] abnehmen.
Schraube [8-2] wieder in die Schutzabde
ckung [8-1] stecken und festdrehen.
Schutzabdeckung einstellen
Drehknopf [8-8] lösen.
Zum Einstellen des Winkelrastanschlags
den seitlichen Splitterschutz der Schutzab
deckung [8-6] mit der Rastnase [8-7] in
oberer Position verrasten.
Schutzabdeckung in die obere Position
heben und Drehknopf [8-8]
festdrehen.
Nach Einstellung des Winkelrastan
schlags den Drehknopf [8-8] wieder lösen
und den seitlichen Splitterschutz der
Schutzabdeckung
[8-6] aushängen.
Die Schutzabdeckung [8-1] und der
Splitterschutz der Schutzabde
ckung [8-6] müssen frei auf der Tisch
platte liegen.
9.8 Spaltkeil wechseln
Spaltkeil mit Schutzabdeckung
[9-1] für
Längs- und Winkelschnitte verwenden.
Spaltkeil zum Nuten [9-2]
für Verdeckt
schnitte verwenden.
WARNUNG
Unfallgefahr durch Rückschlag
Direkt im Anschluss an Arbeiten, die das
Entfernen des Spaltkeils mit Schutzabde
ckung erfordern, unbedingt wieder die Si
cherheitseinrichtungen installieren.
Mit montiertem Tischeinsatz
Schnitthöhe auf das Maximum von 80 mm
einstellen (siehe Kap. 9.3
).
Innensechskantschlüssel [9-4] aus der Hal
terung [9-5] entnehmen.
Innensechskantschlüssel [9-4] vollständig
in die Öffnung [9-3]
stecken.
Innensechskantschlüssel [9-4] gegen den
Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.
Spaltkeil entnehmen bzw. wechseln
(Bild 9c).
Innensechskantschlüssel
[9-4] entnehmen
und in der Halterung [9-5]
aufbewahren.
Mit demontiertem Tischeinsatz
Hebelgriff [9-6] gegen den Uhrzeigersinn
bis zum Anschlag drehen (Bild 9b
).
Deutsch
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